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Buddhismus, bzw. Dharma ist die Lehre von Buddha Shakyamuni (der historische Buddha Sidartha Gautama), einem
erleuchteten Meister, der vor ca. 2500 Jahren lebte.
Er wurde nicht als
Gott verehrt, sondern als ein Mensch, der das Potential verwirklichte,
das allen Lebewesen innewohnt: die vollkommene Weisheit und das
allumfassendes Mitgefühl.
Der Lehre des Buddha besagt, dass jeder Mensch selbst für sein Schicksal
verantwortlich ist. Dies ist die Lehre von "Karma", dem Gesetz von
Ursache und Wirkung. Ein Buddhist übt sich in einer ethischen
Lebensweise und in Meditation. Er versucht negative Handlungen zu
vermeiden, zum Nutzen anderer zu handeln und den
Geist zu erforschen. Auf diese Weise reinigt er den eigenen
Geist von den sogenannten Geistesgiften wie Hass, Gier und Dumpfheit.
Viele der direkten Schüler des Buddha erlangten selbst die Erleuchtung,
d.h. sie befreiten sich aus dem Kreislauf der zahllosen Wiedergeburten. Sie hatten wiederum Schüler, und so breitete sich der
Dharma erst in Nordindien, und von dort nach Ceylon (Sri Lanka), China,
Japan und Südostasien aus.
Es gibt viele solcher
Übertragungslinien, durch die die Lehre des Buddha frisch und lebendig
erhalten wurde und sich den kulturellen Bedingungen des jeweiligen
Landes und Zeitalters anpasste.
Seit den sechziger Jahren strömt der Dharma auch in den Westen, durch
Lehrer aus Japan, Sri Lanka, Thailand, Korea und Tibet. Noch gibt es
nicht etwas, was man "deutschen Buddhismus" nennen könnte, aber es gibt
viele asiatische Lehrer, die fließend englisch können und unsere Kultur
gut verstehen, und immer mehr westliche Schüler, die über viele Jahre
tiefer in die Essenz des Buddhismus eingedrungen sind und diese jetzt
in der eigenen Sprache vermitteln können.
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